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Ratgeber · zuletzt geprüft am 2. November 2026 · von Dietmar Harb

Was kostet WordPress-Wartung in Österreich?

WordPress-Wartung kostet in Österreich meist zwischen rund 20 und 180 € im Monat, inklusive Umsatzsteuer und in der Regel ohne Hosting (Stand Oktober 2026, ohne Gewähr). Einzelne umfangreiche Verträge liegen darüber.

Die Spanne ist so groß, weil unter „Wartung“ sehr Verschiedenes verkauft wird: vom monatlichen Klick auf „Aktualisieren“ bis zur täglichen Sicherung mit Testkopie und Reaktion innerhalb weniger Stunden. Hier steht, was den Preis bestimmt, welche Kosten oft nicht im Monatspreis stehen und wie Sie zwei Angebote fair vergleichen.

Was WordPress-Wartung in Österreich kostet

Wir haben im Oktober 2026 die Preise von sechs österreichischen Anbietern angesehen, die ihre Wartungspakete offen auf ihrer Website nennen. Grob ergeben sich drei Stufen:

Art der Website Typischer Preis im Monat (Endpreis inkl. USt.) Was häufig dabei ist
Einfache Website, wenige Seiten rund 20 bis 50 € Updates monatlich bis wöchentlich, Sicherung monatlich bis wöchentlich, Prüfung der Erreichbarkeit
Firmenwebsite mit Formularen rund 50 bis 100 € Updates wöchentlich, Sicherung wöchentlich bis täglich, Monatsbericht, teils kleine Änderungen
Shop oder Website, an der Umsatz hängt rund 90 bis 180 €, teils mehr tägliche Sicherung, Testkopie für Updates, engere Überwachung, schnellere Reaktion

Stand Oktober 2026, Stichprobe aus sechs österreichischen Anbieterseiten, ohne Gewähr. Viele Anbieter nennen ihre Preise ohne Umsatzsteuer; wir haben sie für den Vergleich auf den Preis inklusive 20 % Umsatzsteuer umgerechnet. In keinem der angesehenen Pakete war Hosting ausdrücklich enthalten.

Wovon der Preis abhängt

  • Größe und Art der Website: Eine Seite mit fünf Plugins ist schneller betreut als ein Shop mit dreißig, einem Mitgliederbereich und mehreren Sprachen. Viele Anbieter nennen deshalb „ab“-Preise.
  • Wie Updates eingespielt werden: automatisch und ungeprüft, oder zuerst in einer Testkopie, mit einem Blick auf die wichtigsten Seiten danach. Das Zweite kostet Arbeit, vermeidet aber böse Überraschungen.
  • Die Sicherung: wie oft (monatlich, wöchentlich, täglich), wo (auf demselben Server oder an einem zweiten Ort) und ob jemand prüft, dass sie sich zurückspielen lässt.
  • Überwachung und Reaktion: Wer merkt, wenn die Website ausfällt, und wie schnell wird gehandelt? Antwort am nächsten Werktag ist etwas anderes als Reaktion in wenigen Stunden.
  • Änderungen: Manche Pakete enthalten eine Stunde für kleine Änderungen im Monat, andere verrechnen jede Änderung nach Aufwand.
  • Hosting: Ist der Speicherplatz für die Website im Preis oder zahlen Sie ihn zusätzlich bei einem anderen Anbieter? Das ist beim Vergleich einer der wichtigsten Punkte.
  • Vertragsbedingungen: Mindestlaufzeit (von keiner bis zu einem Jahr), Einrichtungsgebühr, Preis mit oder ohne Umsatzsteuer.

Was in keinem Wartungsvertrag fehlen sollte

Egal, wie viel Sie zahlen: Diese fünf Punkte gehören dazu, sonst ist es keine Wartung, sondern nur ein Update-Dienst.

  1. Updates mit Sicherung davor und Prüfung danach.
  2. Eine Sicherung außerhalb des Servers, auf dem die Website läuft.
  3. Eine Probe, ob sich die Sicherung zurückspielen lässt.
  4. Eine Überwachung, die meldet, wenn die Website nicht erreichbar ist.
  5. Ein Bericht, den Sie verstehen: was gemacht wurde und ob alles in Ordnung ist.

Was dahinter steckt, steht im Ratgeber was zur WordPress-Wartung im Einzelnen gehört. Und warum Punkt 3 so wichtig ist: prüfen, ob sich eine Sicherung zurückspielen lässt.

Kosten, die im Monatspreis oft nicht stehen

Ein Monatspreis sagt wenig, solange nicht klar ist, was außerhalb davon kostet. Fragen Sie vorher nach diesen Punkten:

  • Reparatur nach einem fehlerhaften Update: Ist sie im Preis, oder wird sie nach Aufwand verrechnet?
  • Bereinigung nach einem Angriff: Eine gehackte Website zu säubern kann schnell einige hundert Euro kosten, je nach Schaden auch deutlich mehr. Fragen Sie, ob das im Vertrag enthalten ist. Wie es nach einem Angriff weitergeht, steht im Ratgeber was nach einem Angriff zu tun ist.
  • Umstellung auf eine neue PHP-Version: Wenn Theme oder Plugins nicht mitkommen, ist das oft Arbeit über die normale Wartung hinaus. Mehr dazu: wenn die PHP-Version veraltet ist.
  • Änderungen an Texten und Bildern: Welcher Stundensatz gilt, und in welchen Schritten wird abgerechnet?
  • Einrichtung und Laufzeit: Eine Einrichtungsgebühr oder eine Mindestlaufzeit von einem Jahr verändert den echten Preis.

Keiner dieser Punkte ist ein Vorwurf an einen Anbieter. Ein günstiges Paket kann gut passen, wenn Sie wissen, was nicht dabei ist.

Billig, teuer oder selbst machen?

Für eine kleine Website ohne Formular und ohne Umsatz kann es reichen, die Wartung selbst zu machen oder einen günstigen Vertrag zu nehmen. Voraussetzung: Jemand spielt regelmäßig die Updates ein und weiß, wie man eine Sicherung zurückspielt, bevor es darauf ankommt.

Je mehr an der Website hängt, desto mehr zählen Testkopie, geprüfte Sicherung und Reaktionszeit. Eine einfache Rechnung hilft bei der Entscheidung: Was kostet es Sie, wenn Ihre Website einen Tag nicht erreichbar ist oder das Kontaktformular eine Woche lang keine Anfragen weiterleitet, ohne dass es jemand merkt? Ist die Antwort „kaum etwas“, reicht wenig. Kommen Ihre Aufträge über die Website, ist ein paar Euro mehr im Monat meist gut angelegt.

So vergleichen Sie zwei Angebote

Legen Sie die Angebote nebeneinander und stellen Sie jedem Anbieter dieselben sechs Fragen:

  1. Was kostet es im Jahr, inklusive Umsatzsteuer? Monatspreis mal zwölf, plus Einrichtung.
  2. Ist Hosting dabei? Wenn nicht: Was zahlen Sie dafür zusätzlich, und bei wem?
  3. Was ist außer Hosting sonst noch nicht im Preis? Domain, E-Mail-Postfächer und das Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung können extra kosten und gehören in den Vergleich.
  4. Ist die Probe der Rücksicherung im Monatspreis, oder kostet sie extra? Und was kostet es, wenn im Ernstfall wirklich zurückgespielt werden muss?
  5. Was kostet eine Stunde Änderungen? Und sind Stunden im Monatspreis enthalten?
  6. Was kostet es Sie, wieder auszusteigen? Wie viele Monate zahlen Sie nach der Kündigung noch, und wird für die Übergabe Ihrer Website an einen neuen Anbieter etwas verrechnet?

Erst wenn diese Antworten nebeneinanderstehen, sehen Sie, welches Angebot wirklich günstiger ist.

Was Wartung bei uns kostet

Unsere WordPress-Wartung mit Hosting heißt Betreut. Bei uns ist das Hosting im Preis; ziehen Sie für einen fairen Vergleich also bei anderen Angeboten die Kosten für das Hosting dazu.

  • Betreut: 29 € im Monat zzgl. USt. (34,80 € inkl. 20 % USt.). Hosting, E-Mail, .at-Domain und Verschlüsselung; Updates zuerst in einer Testkopie, mit Vorher-nachher-Vergleich; tägliche Sicherung an einem zweiten Standort in der EU; jeden Monat ein Rücksicherungstest; Überwachung und Monatsbericht.
  • Betreut Plus: 69 € im Monat zzgl. USt. (82,80 € inkl. 20 % USt.). Alles aus Betreut, dazu stündliche Sicherung der Datenbank, bei einem Alarm kümmern wir uns sofort darum, Erreichbarkeit per Telefon mit Reaktion innerhalb von 4 Stunden und eine Stunde für kleine Änderungen im Monat.
  • Laufzeit: monatlich kündbar zum Monatsende, ohne Mindestlaufzeit.
  • Nicht im Monatspreis: Reparaturen, wenn ein Update sich nicht sauber einspielen lässt, und die Bereinigung nach einem Angriff. Dafür nennen wir Ihnen vorher einen Festpreis, und Sie entscheiden.

Kurz zusammengefasst

  • WordPress-Wartung kostet in Österreich meist rund 20 bis 180 € im Monat inkl. USt., Hosting meist nicht im Preis (Stand Oktober 2026).
  • Für einen fairen Vergleich zählen Hosting und die Probe der Rücksicherung mehr als der Monatspreis.
  • Fragen Sie nach Kosten außerhalb des Monatspreises: Reparatur, Bereinigung, Änderungen, Einrichtung.
  • Prüfen Sie, ob der Preis mit oder ohne Umsatzsteuer gilt und wie lange Sie gebunden sind.
  • Je wichtiger die Website für Ihren Betrieb ist, desto mehr zählen Testkopie und Reaktionszeit.

Sie möchten Ihre Website in guten Händen wissen? Website betreut: WordPress-Wartung mit Nachweis, mit Hosting und monatlichem Rücksicherungstest. Fragen dazu beantworten wir gern am Telefon: Rückruf anfordern.

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